Das waren die 16 Tage gegen Gewalt 2025

Programm Präsentation "16 Tage gegen Gewalt" Schloss Mirabell Salzburg, 18.11.2025 Foto: wildbild Herbert Rohrer
Die Veranstaltungsreihe „16 Tage gegen Gewalt“ fand von 19. November bis 13. Dezember 2025 statt und war Teil der internationalen Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Initiiert wurde sie von Sozialstadträtin Andrea Brandner.
Ein zentraler Programmpunkt war das Symposium „Gewalt im Alltag“ am 19. November in der Tribühne Lehen. Dort wurden vier Themenbereiche behandelt: Gewalt im Alter, Gewalt gegen queere Menschen, Gewalt gegen Menschen mit Behinderung sowie Sicherheit im öffentlichen Raum. Das Symposium greift bewusst Gewaltformen auf, die häufig übersehen oder tabuisiert werden, und setzt auf fachlichen Austausch sowie konkrete Lösungsansätze. Die Keynote - Gewalt sichtbar machen- hielt Ninia LaGrande
Mit dem Theaterstück „Die Zelle“, gestaltet in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftsprojekt StoP und Constance Cauers, wurde häusliche Gewalt eindringlich in leerstehenden Wohnungen dargestellt.
Der Film „Gefangen im Netz“ machte auf Cybergrooming aufmerksam und wurde durch Workshops in Kooperation mit „Safer Internet“ ergänzt. Der Dokumentarfilm „(K)Einen Ton sagen – Missbrauch in Nord- und Südtirol“ gab Betroffenen von sexuellem Missbrauch eine Stimme und wurde von Gesprächen mit Filmemacher:innen und Expert:innen begleitet.
Den künstlerischen Abschluss bildete die Preisverleihung des Fotowettbewerbs „Licht und Schatten“, organisiert von „LANA – Connecting Women from All Backgrounds“ gemeinsam mit der Stadt Salzburg. Als Special Guest trat die Spoken-Word-Künstlerin Yasmo auf.