Gestaltungsbeirat: Alternativ-Projekt für Palfinger-Zentrale vorgelegt
Ein umfangreiches Programm mit insgesamt 18 Tagesordnungspunkten bearbeitete der Gestaltungsbeirat in seiner 172. Sitzung am 27. und 28. September – darunter den Neubau der Palfinger-Zentrale in Kasern.
Architekt Karl Hobinger präsentierte dazu eine Alternative zum bisher vorgelegten Projekt (dieses wird parallel weiter behandelt), die in den Arbeitsgesprächen mit dem Vorsitzenden des Gestaltungsbeirates, Architekt Peter Riepl angestoßen wurde. Dieses Projekt würde seine Attraktivität als urbane Konzernzentrale u.a. durch eine deutlich stärkere Höhenentwicklung erreichen, so Architekt Riepl, und könnte für das gesamte Areal bis hin zum Gusswerk (das aktuell um 15.000 qm vergrößert wird) eine bedeutende gestalterische Aufwertung bringen.
Architekt Hobiger wurde von Palfinger beauftragt, diese Variante voll auszuarbeiten mit dem Ziel, in der nächsten Sitzung des GBR ein bewilligungsfähiges Projekt vorlegen zu können.
Die Ernsthaftigkeit, mit der Palfinger das alternative Projekt verfolge, sei in den Gesprächen mit Unternehmensvorstand Ortner und bei der Präsentation von Architekt Hobiger sehr deutlich geworden, betont Stadtrat Padutsch. „Bis Ende November sollte ein Projekt auf dem Tisch liegen, zu dem man Ja sagen kann.“
Viel versprechend lässt sich die Startphase für das altersgerechte Wohnprojekt Olivierstraße (Aigen) nahe der Diakonie an. Der Wettbewerb für das Bauvorhaben an dem attraktiven Standort ist in Vorbereitung. Nach dem Generationen-Wohnen-Projekt in der Rosa-Hofmann-Straße entsteht hier auf der zweiten von drei im REK explizit dafür bestimmten Flächen ein Wohnbau, der speziell auf altersgerechtes Wohnen abgestimmt wird. Das Nutzungskonzept sieht einen interessanten Mix von Eigentumswohnungen in Kombination mit Betreuungswohnungen für unterschiedlich intensive Bedürfnisse vor, ergänzt von unterstützenden Angeboten durch Einrichtungen der Diakonie. Projektschwerpunkt ist jedoch autonomes seniorengerechtes Wohnen.
In Vorbereitung ist auch das offene Bewerbungsverfahren Salzburg (mit Zuladungen) für jenen Teil der Strubergassensiedlung, der neu gebaut wird. Hier soll ein Projekt mit Potential zur Aktivierung in Richtung Ignaz-Harrer-Straße entstehen; durch die Kirschbaumallee und die zurückgesetzte Gebäudefront bestehen für dieses Anliegen sehr günstige Voraussetzungen.
Cay Bubendorfer