Erste Bekleidungstauschbörse im Seniorenheim Nonntal war toller Erfolg
Wer denkt, ältere Damen und Herren hätten mit der Mode wenig am Hut, irrt. Die erste Bekleidungstauschbörse im Seniorenheim Nonntal, die kürzlich lustvoll und höchst erfolgreich über die Bühne ging, lieferte einen deutlichen Gegenbeweis. Chice Bekleidung und unverzichtbare Accessoires wie Taschen, Gürtel, Hüte, ja sogar Schmuck, wechselten da in lockerer Boutiquen-Atmosphäre völlig ohne Bargeld ihre BesitzerInnen. Bei Kaffee und Kuchen wurde probiert, kokettiert und fachlich beraten. Dazwischen aber reizten manche der angebotenen Stücke natürlich auch zum Verkleiden – und sorgten für herzliche Lacher.
Die Idee zu dieser Tauschbörse kam Georgia Muttenthaler, Koordinatorin des Ehrenamtes im Seniorenheim Nonntal, im Rahmen ihres Ausbildungs-Lehrgangs für Freiwilligenkoordinatorinnen. Die Weitergabe von nicht mehr getragener Bekleidung, die Wiederverwendung schöner Stücke, vor allem aber die Möglichkeit, damit auch weniger betuchten Menschen schöne Bekleidung gratis zur Verfügung zu stellen, das alles wollte sie verknüpfen und die KundInnen so ganz nebenbei zur geselligen Kommunikation anregen. Alle halfen zusammen – Ehrenamtliche, MitarbeiterInnen und BewohnerInnen – und so wurde dieses Projekt erfolgreich umgesetzt.
„Die wunderbare Idee, die Schenkenden selbst zu Beschenkten zu machen, ist bei allen Beteiligten auf große Begeisterung gestoßen. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner haben diesen Tauschmarkt intensiv genützt und hatten enorm viel Spaß dabei. Ihrem Wunsch nach einer Wiederholung kann ich mich nur anschließen“, freut sich Ressortchef Bürgermeister-Stellvertreter Dr. Martin Panosch über dieses besondere Angebot.
Und damit keines der guten Stücke verloren geht, wurden die restlichen Kleidungsstücke dem Kleidermarkt der Caritas Maxglan gespendet.
Gabriele Strobl-Schilcher


