ASFINAG-Verkauf an Salzburg AG in „trockenen Tüchern“
Der Verkauf des Areals der alten Autobahnmeisterei an der Münchner Bundesstraße vom bisherigen Eigentümer ASFINAG an die Salzburg AG ist unter Dach und Fach, berichtet Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden. Vor knapp einem Monat war die Übernahme des Geländes durch die Salzburg AG ja an der rechtlich unklaren Situation rund um den Betrieb des Transit-Flüchtlingslagers gescheitert. Der Kaufpreis blieb auf dem Treuhandkonto des Anwalts, der die Transaktion abwickeln sollte, blockiert.
Inzwischen wurde zwischen der Salzburg AG und dem Land ein Mietvertrag über die Zwischennutzung als Flüchtlings-Transitquartier befristet für ein Jahr abgeschlossen – ausdrücklich ohne eine Option auf Verlängerung des Vertrags. In der Folge ist die Fläche gestern an die Salzburg AG übergeben worden. „Ich bin froh, dass für die Salzburg AG nun Klarheit besteht. Für uns hat das Projekt Obusremise NEU auf dem Gelände aus Gründen der Stadtentwicklung hohe Priorität. Die Vorbereitungsarbeiten dafür können nun planmäßig weiter laufen“, ist Heinz Schaden erleichtert. Dies gilt auch für einen privaten Immobilien-Entwickler, der einen kleinen Teilbereich des Geländes verbauen will. Und schließlich ist ein klarer Zeitplan auch für die Untersuchung des Areals auf mögliche Kontaminierungen (und gegebenenfalls deren Beseitigung) rechtzeitig vor einem geplanten Baubeginn unabdingbar.
Johannes Greifeneder