Live in Salzburg 2026: Ein Sommer voller Musik, Begegnung und Beteiligung

Großer Andrang im Volksgarten.
Über 50.000 Besucher:innen nutzen bei Konzerten, Kino, Workshops und Action Days ein breites Angebot im Sommer
Ein Sommer voller Musik, Begegnung, Bewegung und Kultur geht zu Ende: „Live in Salzburg“ hat auch 2026 zahlreiche Menschen in Parks, auf Plätze und an besondere Orte in der Stadt gebracht. Insgesamt besuchten über 50.000 Menschen die zahlreichen kostenlosen Veranstaltungen. Von Live-Konzerten und DJ-Events über Sommerkino und Workshops bis zu den Action Days für Kinder und Jugendliche spannte sich das Programm über den gesamten Sommer.
Mitreden und Live in Salzburg mitgestalten
Bis Ende September ist das Feedback-Tool noch geöffnet. Besucher können dort das Programm 2026 bewerten, Wünsche äußern und Ideen für die nächste Ausgabe einbringen.
Den großen musikalischen Höhepunkt bildeten die vier Konzerttage im Volksgarten. Gleichzeitig zeigte „Live in Salzburg“ auch abseits der großen Bühne, wie unterschiedlich öffentliche Räume genutzt werden können. Ein besonderes Beispiel war der Rot-Kreuz-Parkplatz, der für einen Abend zur großen Open-Air-Tanzfläche wurde.
„Live in Salzburg steht für einen Sommer in der Stadt, an dem alle teilhaben können – kostenlos, unkompliziert und an vielen unterschiedlichen Orten. Die zahlreichen Besucher:innen zeigen, dass dieses Angebot angenommen wird. Besonders freut mich, dass wir nicht nur ein vielfältiges Programm auf die Beine stellen, sondern jungen Menschen auch Möglichkeiten geben, selbst mitzugestalten und ihre Ideen einzubringen. Genau diesen Weg wollen wir weitergehen“, sagt Sozialstadträtin Andrea Brandner.
Vier Tage Live-Musik im Volksgarten
Das Herzstück von „Live in Salzburg“ waren auch heuer die großen Open-Air-Konzerte im Volksgarten. Vier Tage lang wurde der Park zur frei zugänglichen Konzertfläche und bot ein breites musikalisches Programm.
Den Auftakt machte Klangkarussell mit einem DJ-Set. An den folgenden Tagen standen unter anderem Anna Buchegger, George Nussbaumer, Majan, Ella Stern, Jugo Ürdens, Cari Cari, Lylit und zahlreiche weitere Künstler:innen auf der Bühne. Damit trafen elektronische Musik, Indie, Hip-Hop, Soul, Pop und Singer-Songwriter-Sounds mitten in Salzburg aufeinander.
Auch Nachwuchsacts bekamen ihren Platz auf der großen Bühne. Über den Band- und DJ-Contest konnten sich junge Musiker:innen und DJs für Auftritte im Volksgarten qualifizieren. Die Gewinner:innen RIZE & MELOV, Run, Robots!, Sebastian Salz und Broken B-Sides ergänzten das Konzertprogramm und präsentierten sich vor großem Publikum.
Insgesamt kamen an den vier Konzerttagen weit über 20.000 Besucher:innen in den Volksgarten. Der stärkste Tag war der Auftakt mit Klangkarussell am Do., den 27.08.26 mit rund 7000 Besucher:innen.
Vom Park bis zum Parkplatz: Musik in der ganzen Stadt
„Live in Salzburg“ beschränkte sich auch 2026 bewusst nicht auf eine einzige Veranstaltungsfläche. Mit DJ-Events und Pop-ups zog das Programm durch unterschiedliche Stadtteile und brachte verschiedene Musikrichtungen direkt zu den Menschen.
Drum & Bass im Baron-Schwarz-Park, Balkan Beats im Glanspitz-Park, Latino-Sounds samt Salsa- und Bachata-Workshop im Hans-Donnenberg-Park, das große Opening beim UniPark Nonntal und das Hip Hop BBQ beim Zauberflötenspielplatz sorgten für abwechslungsreiche Sommerabende.
Ein besonderes Zeichen setzte das Closing des DJ-Sommers am Rot-Kreuz-Parkplatz. Eine Fläche, die im Alltag vor allem dem Abstellen von Fahrzeugen dient, wurde für einige Stunden zur frei zugänglichen Open-Air-Tanzfläche. Mehr als 1.000 Menschen feierten dort bei House und Electronic. Die Veranstaltung zeigte damit exemplarisch, welches Potenzial in der temporären kulturellen Nutzung von Stadträumen steckt.
Mitmachen statt nur zuschauen – noch bis Ende September
Ein wichtiger Schwerpunkt von „Live in Salzburg“ liegt auf Beteiligung. Junge Menschen sollen das Programm nicht nur besuchen, sondern auch Möglichkeiten erhalten, es mitzugestalten.
Beim Band- und DJ-Contest entschied ein öffentliches Voting darüber, welche Nachwuchsacts einen Auftritt auf der Bühne im Volksgarten erhalten. Insgesamt wurden dabei über 6.000 Stimmen abgegeben.
Zusätzlich wurde 2026 ein eigenes Feedback-Tool eingeführt. Besucher:innen können damit einzelne Veranstaltungen sowie „Live in Salzburg“ insgesamt bewerten, Wünsche äußern und Vorschläge für die Weiterentwicklung machen. Feedback zu Live in Salzburg 2026 kann noch bis Ende September über das Tool abgegeben werden. Die Ergebnisse werden ausgewertet und fließen in die Planung kommender Ausgaben ein.
„Wir wollen Live in Salzburg gemeinsam mit jungen Menschen weiterentwickeln. Deshalb interessiert uns nicht nur, wie viele Menschen zu unseren Veranstaltungen kommen, sondern auch, was ihnen gefällt, was ihnen fehlt und welche Ideen sie selbst haben. Diese Rückmeldungen sind für die weitere Arbeit besonders wertvoll“, sagt Projektleiter und Jugendbeauftragter Lukas Holzmann.
Kino, Workshops und Action Days ergänzen den Musiksommer
Auch abseits der Musikbühnen bot „Live in Salzburg“ ein umfangreiches kostenloses Sommerprogramm. Beim Sommerkino wurden an mehreren Abenden Filme im Glanspitz-Park und Volksgarten gezeigt. Die Action Days brachten Spiel-, Bewegungs- und Kreativangebote direkt in unterschiedliche Stadtteile.
Dazu kamen zahlreiche kostenlose Workshops – von Graffiti und Skateboard über Tanz bis Yoga. Gerade für Kinder und Jugendliche entstanden damit niederschwellige Angebote, die ohne oder mit unkomplizierter Anmeldung genutzt werden konnten.
Der LiS Liner ergänzte das Angebot und brachte Besucher:innen kostenlos vom Mirabellplatz zu ausgewählten Veranstaltungen.
Kostenlos, offen und mitten in Salzburg
Mit „Live in Salzburg“ verfolgt die Stadt seit mehreren Jahren das Ziel, jungen Menschen und Familien ein hochwertiges, kostenloses Kultur- und Freizeitangebot im öffentlichen Raum zu bieten. Was als Konzertformat begonnen hat, ist mittlerweile ein stadtweites Sommerprogramm mit Musik, Film, Bewegung, Kreativität und Beteiligung.
2026 nahmen insgesamt über 50.000 Besucher:innen an den Angeboten teil. An 42 Veranstaltungstagen wurden 12 unterschiedliche Standorte beziehungsweise Flächen in der Stadt bespielt. Über 100 Künstler:innen, DJs, Workshopleiter:innen und weitere Mitwirkende waren Teil des Programms.
Mit den Erfahrungen und Rückmeldungen aus diesem Sommer beginnt nun bereits die Weiterentwicklung von „Live in Salzburg“ für das Jahr 2027.
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Hendrik Stoltenberg