Planungsausschuss: Stadt verstärkt Fokus auf Klimaschutz weiter mit abteilungsübergreifender Zusammenarbeit
Mit drei Tagesordnungspunkten befasste sich die Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstag, 01. Oktober 2026, unter der Vorsitzführung von Tarik Mete (SPÖ). Im Mittelpunkt stand der Bericht zum Klimafahrplan 2040, welche Fortschritte bereits gemacht wurden und wie nachgeschärft werden soll:
Insgesamt zeigte der erstmals vorliegende Fortschrittsbericht die Entwicklungen seit dem Beschluss des Klimafahrplans. Darunter eine Reduktion von Treibhausgasemissionen 2024 im Stadtgebiet von rund 9% im Gegensatz zu 2023. Auch die Emissionen der Stadtverwaltung gingen zurück und lagen bei einem Minus von 8%. Die Hälfte aller Bereits die Hälfte der 121 Maßnahmen aus dem Klimafahrplan befinden sich in Umsetzung. Drei Pilotquartiere in der Stadt werden aktiv begleitet.
Aber auch Nachschärfungen werden für die Transformation zur Klimaneutralität gestellt: darunter die Bekämpfung der Energiearmut mit der zielgerichteten Unterstützung durch die Energieberatung oder auch die Aktiv:Karte. Bei städtischen Mobilitätsangebote wird Leistbarkeit, Barrierefreiheit und soziale Zugänglichkeit berücksichtigen und Alternativen bieten, wenn dies nicht möglich ist. Der Klimafahrplan 2040 wird mit dem Sozialleitbild 2030 verknüpft. Dadurch soll eine stärkere Einbindung der MA 3 – Soziales und soziale Einrichtungen und Partner:innen erzielt werden. In der Abfall- und Kreislaufwirtschaft sollen Angebote leistbar, niederschwellig und mehrsprachig gestaltet und zugänglich gemacht werden.
Als dritter Punkt wurde die Partnerschaft mit EIT Urban Mobility angeführt. Die Partnerschaft soll weiter fortgeführt werden.
Der Amtsbericht wurde mehrstimmig gegen die FPÖ angenommen (Beschluss: Gemeinderat).
Weitere einstimmig angenommene Amtsberichte:
- Das Bundesgymnasium Zaunergasse wird neu gebaut. Das neue Schulgebäude südlich der S-Bahnstation Aiglhof wird künftig für 28 Klassen Platz haben Der bestehende Turnsaaltrakt wird saniert. Die Änderung des Flächenwidmungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes der Grundstufe wurde angenommen.
- Ebenfalls besprochen wurde die Änderung des Flächenwidmungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes der Grundstufe für eine ehemalige Parscher Gärtnerei mit Gewächshäusern, angrenzend an den Volksgarten. Hier soll anstelle der Gärtnerei ein Wohngebäude mit 15 Wohnungen errichtet werden – mind. 80% davon geförderte Mietwohnungen.
Lapuch Laura BA