Planungsausschuss: Stadt will Klimawandelanpassung weiter ausbauen
Mit zwei Tagesordnungspunkten befasste sich die Sitzung des Planungsausschusses in der ersten Sitzung nach der Sommerpause am Donnerstag, 3. Juni 2026, unter der Vorsitzführung von Tarik Mete (SPÖ).
Die Stadt Salzburg möchte ihre Strukturen für Klimawandelanpassung und urbane Resilienz deutlich stärken und sich dafür an der öffentlich-öffentlichen Kooperation „Pionierstadt – Partnerschaft für zukunftsfitte Großstädte“ beteiligen. Die Ausschreibung des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur und des Klima- und Energiefonds ermöglicht über drei Jahre einen Kostenersatz von bis zu 700.000 Euro.
Geplant sind zwei neue Stellen für die Projektleitung und das Projektmanagement. Inhaltlich konzentriert sich das Vorhaben auf drei Bereiche: die stärkere Verankerung der Klimawandelanpassung in der Stadtverwaltung, konkrete Forschungs- und Umsetzungsprojekte sowie den Wissensaustausch innerhalb der Verwaltung und mit externen Partner:innen. Zu den vorgesehenen Projekten zählen ein Monitoring- und Evaluierungstool für Klimawandelanpassung, mit dem vorhandene Daten besser verknüpft und Maßnahmen gezielter geplant werden sollen. Der Antrag soll bis 15. September 2026 eingereicht werden. Die Projekteinreichung wurde einstimmig angenommen.
Auf der Tennisanlage am Ignaz-Rieder-Kai soll eine Traglufthalle entstehen, damit zwei Sandplätze auch während der Wintermonate bespielt werden können. Die Halle soll maximal 12 Meter hoch werden. Um dieses Vorhaben zu ermöglichen soll der Flächenwidmungsplan geändert werden und der Bebauungsplan aufgestellt werden. Das wurde vom Planungsausschuss einstimmig angenommen.
Lapuch / Salamonsberger