Rucksack-Sommer 2026 bringt Lernspaß direkt in die Stadtteile

v.l.: Ulrike Stefflbauer (Organisatorin im Team Vielfalt); Stadträtin Andrea Brander; Andreas Zwettler (Koordinator der Bewohnerservice-Stellen)
Über 40 Veranstaltungen und über 500 Kinder: Kostenlose Ferienangebote erreichen Kinder und Familien wohnortnah
Mit Spiel, Bewegung, Kreativität und Lernförderung direkt vor der Haustür: Der Rucksack-Sommer 2026 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt fanden in den Sommerferien 40 Veranstaltungen mit rund 500 Teilnehmer:innen statt. Das kostenlose Angebot richtete sich vor allem an Kinder im Volksschul- und Pflichtschulalter sowie ihre Familien.
In diesem Jahr war der Rucksack-Sommer in allen acht Bewohnerservice-Stellen (BWS) und damit breit über das gesamte Stadtgebiet vertreten. Von kreativen Workshops über Bewegung und gemeinsames Entdecken bis zu Lern- und Sprachförderung reichte das Programm. Im Mittelpunkt standen dabei Freude am Lernen, gemeinsames Erleben und die Möglichkeit, unkompliziert neue Angebote im eigenen Stadtteil kennenzulernen.
Stadträtin Andrea Brandner: „40 Veranstaltungen und rund 500 Teilnahmen sind eine starke Bilanz für den Rucksack-Sommer. Die Kinder können in den Ferien Neues ausprobieren, gemeinsam lernen und ihre Freizeit sinnvoll gestalten. Dass die Angebote kostenlos und direkt in den Stadtteilen stattfinden, macht sie für viele Familien besonders wertvoll.“
Ulrike Stefflbauer, Organisatorin im Team Vielfalt: „Neben beliebten Angeboten wie der Backwerkstatt oder Abenteuer Lesen, setzen neue Formate wie Line Dance spannende Akzente. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist stets mit dabei. Das Rucksackprojekt geht in sein zwanzigstes Jahr, der Rucksacksommer, jetzt das siebte Mal, ist ein wesentlicher Bestandteil davon.“
Kurze Wege und starke Stadtteile
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Rucksack-Sommers ist das wohnortnahe Angebot. Die Veranstaltungen finden dort statt, wo die Kinder und Familien leben. Lange Wege oder zusätzliche Kosten fallen weg. Gleichzeitig entstehen Begegnungen im Stadtteil und neue Kontakte zwischen Familien.
Zitat Andreas Zwettler, Koordinator der Bewohnerservice-Stellen: „Der Rucksack-Sommer funktioniert auch deshalb so gut, weil er auf etwas aufbaut, das es schon gibt. Die Bewohnerservicestellen sind in ihren Stadtteilen bekannt und gut vernetzt. Die Mitarbeiter:innen kennen viele der Familien. Auf dieser Vertrauensbasis lässt sich ein Ferienangebot niederschwellig in allen acht Bewohnerservicestellen und über das gesamte Stadtgebiet erfolgreich aufsetzen."
Eine wichtige Rolle spielen dabei die Bewohnerservice-Stellen. Sie sind bekannte Anlaufstellen in den Stadtteilen und schaffen den direkten Zugang zu den Menschen vor Ort. Der Rucksack-Sommer knüpft an diese bestehenden Strukturen an und bringt Ferienprogramm, Lernförderung und Begegnung zusammen.
Der Rucksack-Sommer ist Teil des Rucksack-Projekts der Stadt Salzburg. Dessen Ziel ist es, Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung zu stärken und Familien beim Lernen zu begleiten. Mit den Angeboten während der Sommerferien wird dieser Ansatz spielerisch weitergeführt – kostenlos, niederschwellig und direkt in den Stadtteilen.
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Hendrik Stoltenberg