NEUES OUTFIT FÜR PROBLEMSTOFF-SAMMELSTELLE

10.11.2005

Seit Donnerstag, 10. November, gibt es auf der Schranne einen neuen Blickfang: nach 15 Jahren im verlässlichen Einsatz für eine saubere Stadt präsentiert sich die wöchentliche Problemstoffsammelstelle des AbfallService vor dem Schloss Mirabell im neuen „Outfit“.

„Mit der Neugestaltung der Sammelstelle wird nicht nur eine Anregung unserer Kundinnen und Kunden aus der jüngsten Kundenbefragung umgesetzt. Die Sonderanfertigung erfüllt auch alle technischen Anforderungen, um unseren AbfallberaterInnen künftig ein sicheres Arbeiten mit Problemstoffen zu ermöglichen“ zeigt sich der ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreter Dipl.-Ing. Harald Preuner zufrieden.

Der neue Sammelcontainer – die Sonderanfertigung der Firma Gföllner aus Oberösterreich kostete rund 45.000 Euro – besticht nicht nur durch sein kompaktes Erscheinungsbild. Ein modernes Regalsystem macht die Aufstellung unkompliziert, reduziert das risikoreiche Hantieren mit dem Sammelgut auf ein Minimum und garantiert den sicheren Transport der gefährlichen Stoffe.

Derzeit rund 500 Kilogramm Problemstoffe bringen die SalzburgerInnen donnerstags auf die Schranne. Durch die vergrößerte, neue Sammelstelle können die stets steigenden Sammelmengen auch künftig problemlos bewältigt werden. Konnten aufgrund des Platzmangels hier bisher lediglich 14 Fraktionen gesammelt werden, bietet die neue Sammelstelle Platz für 24 Sammelfraktionen. So können künftig auch kleine Elektroaltgeräte (Handy, Walkman), Videocassetten, CDs oder Röntgenbilder abgegeben werden. Darüber hinaus gibt es auch weiterhin von den AbfallberaterInnen jede Menge nützliche und interessante „Abfalltipps“ und bei Bedarf den „Gelben Sack“ für die Plastikflaschensammlung – und das alles kostenlos.

Problemstoffsammlung:
Jeden Donnerstag (Schrannentag) 7.30-12.30 Uhr vor dem Schloss Mirabell bzw. beim Recyclinghof in der Siezenheimer Straße 20 von Montag bis Freitag, 7-17 Uhr und Samstag 7-12 Uhr.

Folgende Problemstoffe können kostenlos abgegeben werden:
Altöl (Motoröl), Medikamente, Kosmetika, Einwegspritzen (im stichfesten Behälter), Gifte (Schädlingsbekämpfungsmittel), Haushaltsreiniger, Lösungsmittel, Farben, Lacke, mineralölverunreinigte Stoffen, Farben-Leergebinde (mit eingetrockneten Farbresten), Dispersionsfarben, Säuren, Laugen, Batterien (Autobatterien nur beim Recyclinghof), Leuchtstoff- und Energiesparlampen (normale, kaputte Glühbirnen gehören zum Restabfall!), Fotochemikalien, quecksilberhältige Stoffe (z.B. Fieberthermometer), kleine Elektroaltgeräte (z.B. Mobiltelefone, Walkman);

Darüber hinaus können nicht gefährliche, aber wieder verwertbare Altstoffe abgegeben werden:
Röntgenbilder, Altspeisefette und –öle, Flaschenkorken, CDs, Cartridges von Druckern.

1. Betriebstag für Problemstoff-Sammelstelle
1. Betriebstag für Problemstoff-Sammelstelle
(v.li.) Amtsleiter Dr. Winfrid Herbst, Ressortchef Vize-Bgm. DI Harald Preuner, Franz Bucheder und Alexander Spann (beide AbfallService) beim 1. "Auftritt" der neuen Problemstoff-Sammelstelle auf der Schranne.

Strobl-Schilcher, Gabriele, Dr. (11399)