„Schaut aufeinander“: Tempomessungen in Fußgängerzone

StR. Berthold: „Für ein gutes Miteinander in unserer Stadt“
21.05.2021

Salzburgs Fußgängerzonen laden zum Flanieren und Verweilen ein. Vereinzelt ist aber auch die langsame Durchfahrt für Radfahrer*innen in Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Da aber manche hier zu schnell unterwegs sind, kann das zu Reibungspunkten führen. 

„Unsere Altstadt ist mit ihren reizvollen Gassen und Plätzen für viele ein sehr beliebter Ort. Ob für einen gemütlichen Spaziergang, einen Einkaufsbummel oder zur Durchfahrt, sie ist für alle da – und das ist gut so. Mit der ‚Schaut aufeinander‘-Aktion wollen wir aufzeigen, dass  ein gutes Miteinander von Radfahrer*innen wie Fußgänger*innen möglich ist“, sagt Stadträtin Martina Berthold.

Bei der Aktion in der Linzergasse wurde von der Radverkehrskoordination der Stadt eine mobile Geschwindigkeitsmessung aufgebaut, um Radfahrer*innen zu zeigen, wie sich langsames, erlaubtes Fahren anfühlt. Dabei wurden süße Mozartkugeln für angepasstes bzw. saure Zuckerl für zu schnelles Radeln verteilt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug dabei immerhin 26 km/h.

Mittels Plakaten, Transparenten und noch vier weiteren „Schaut aufeinander“-Aktionstagen wird die Stadt über die Sommermonate hinweg an neuralgischen Punkten für mehr Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer*innen untereinander werben. 

Klemens Kronsteiner