Rotes Kreuz Seniorenwohnhaus Morzg: Geordnete Übersiedlung soll Betreuung von Bewohner:innen sichern
Das Sozialressort der Stadt Salzburg reagiert auf die notwendige Standortverlegung des Seniorenwohnhauses „Haus des Roten Kreuzes“ und stellt gemeinsam mit dem Roten Kreuz eine verlässliche Anschlussversorgung für die betroffenen Bewohner:innen sicher.
Aufgrund des geplanten Verkaufs der bisherigen Liegenschaft durch das Österreichische Rotes Kreuz und der damit verbundenen Beendigung des Mietverhältnisses kann der Betrieb am bisherigen Standort nicht fortgeführt werden. Insgesamt sind 31 Pflegeplätze betroffen. Ziel ist es, den Bewohner:innen weiterhin eine qualitativ hochwertige Betreuung zu gewährleisten. Der Großteil der Bewohner:innen soll in das Seniorenwohnhaus „Haus Antonius“ des Roten Kreuzes nach Hallwang übersiedeln, wo ausreichend Kapazitäten vorhanden sind. Gleichzeitig wird dem bestehenden Pflegepersonal die Möglichkeit geboten, mitzuwechseln, um Kontinuität in der Betreuung sicherzustellen. Für jene Bewohner:innen, welche weiterhin im Stadtgebiet bleiben möchten, stehen Plätze in städtischen Seniorenwohnhäusern zur Verfügung.
Sozialstadträtin Andrea Brandner betont: „Unser oberstes Ziel ist es, den betroffenen Menschen in dieser herausfordernden Situation Sicherheit und Stabilität zu geben. Die geplante Übersiedlung soll gewährleisten, dass gewohnte Betreuungsstrukturen so weit wie möglich erhalten bleiben und Versorgungsbrüche vermieden werden. Gleichzeitig macht dieser Fall deutlich, wie dringend die Sicherung bestehender sowie der Ausbau zusätzlicher Pflegeplätze in Salzburg vorangetrieben werden müssen. Klar ist: Das Land steht in der Verantwortung, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine zukunftssichere Pflegeversorgung zu schaffen – sowohl durch öffentliche als auch durch private Betreiberinnen und Betreiber.“
Um diese rasche und sozialverträgliche Lösung umzusetzen, ist eine außerordentliche Abweichung von den geltenden Vergabekriterien für Seniorenwohnhausplätze erforderlich. Ein entsprechender Amtsbericht wird im nächsten Sozialausschuss am 07.Mai vorgelegt. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt durch den Gemeinderat. Die Übersiedlung soll voraussichtlich bis spätestens Ende Juni 2026 erfolgen.
InfoZ