Radfrühling der Stadt Salzburg am 8. und 9. Mai bringt den Volksgarten in Bewegung

Mit Familienangeboten, Samstagabend-Konzerten und der großen AK/ÖGB-Radbörse geht der Radfrühling in die nächste Runde.
24.04.2026
Der Radfrühling 2026 bringt die AK/ÖGB-Radbörse wieder in die Eisarena
Die Eisarena Salzburg ist auch heuer wieder Schauplatz der AK/ÖGB-Radbörse beim Radfrühling der Stadt Salzburg. Im Bild v.l.n.r.: Bgm.-Stv. Florian Kreibich, AK-Direktorin-Stv. Tobias Hinterseer, Bgm.-Stv. Kay-Michael Dankl, Florian Lhotka (AUGURI | Agentur für Marketing & Werbung), StRin Anna Schiester und Bgm. Bernhard Auinger.

Am Freitag, 8. und Samstag, 9. Mai 2026 kehrt der Radfrühling der Stadt Salzburg in den Volksgarten zurück. Nach der erfolgreichen Standortverlegung im Vorjahr setzt die Stadt heuer auf die Stärken des Formats: ein vielfältiges Programm für alle Altersgruppen, ein besonderer Fokus auf Familien, ein musikalischer Samstagabend und die bewährte AK/ÖGB-Radbörse in der Eisarena.

Damit verbindet die Veranstaltung auch 2026 Information, Service, Bewegung und Unterhaltung. Das Fahrrad wird dabei nicht nur als Freizeitgerät, sondern vor allem als gesundes, klimafreundliches und alltagstaugliches Verkehrsmittel sichtbar gemacht. Gleichzeitig entsteht im Volksgarten ein offenes Veranstaltungsformat mit hoher Aufenthaltsqualität und vielen niederschwelligen Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene.

Schon 2025 hat sich gezeigt, dass dieses Konzept sehr gut funktioniert. Der Volksgarten wurde als neuer Veranstaltungsort sehr positiv aufgenommen, die AK/ÖGB-Radbörse in der Eisarena erwies sich als starker Publikumsmagnet und das breite Programm für Familien und ein vielfältiges Publikum sorgte für großen Andrang und ein sehr gutes Echo. Daran knüpft die Stadt Salzburg 2026 an und entwickelt das Format gezielt weiter. „Der Volksgarten wird an diesen beiden Tagen wieder zu einem Ort, an dem Information, Bewegung und Stadterlebnis zusammenkommen. Genau diese Mischung macht den Radfrühling für Salzburg so wertvoll“, erklärt Bürgermeister Bernhard Auinger.

Das erwartet die Besucher:innen
An zwei Tagen bietet der Radfrühling 2026 ein abwechslungsreiches Programm mit Service, Bewegung, Beratung, Show und Musik. Besucher:innen können Fahrräder testen, an geführten Touren teilnehmen, sich zu Radthemen informieren, beim Bühnenprogramm vorbeischauen oder mit der ganzen Familie Zeit im Volksgarten verbringen.

Zu den besonderen Schwerpunkten 2026 zählen:

  • AK/ÖGB-Radbörse in der Eisarena
  • Kinder- und Familienprogramm an beiden Tagen
  • Pumptrack, Radchecks und Codierung
  • Testmöglichkeiten für Bikes und Lastenräder
  • Trial-Shows und Trial-Workshop
  • Live-Versteigerung durch Dorotheum und Fundamt
  • E-Bike- und Gravel-Touren
  • Lastenrad-Parade
  • Konzerte am Samstagabend mit Issue Twentyfive und der Revival Band

Das Angebot ist damit bewusst breit angelegt: Es richtet sich nicht nur an sportlich orientierte Radfahrer:innen, sondern ebenso an Familien, Alltagsradler:innen und Menschen, die das Fahrrad vielleicht neu für sich entdecken wollen.

Ein Volksgarten für alle
Bereits 2025 hat sich der Volksgarten als idealer Veranstaltungsort für den Radfrühling erwiesen. Der neue Standort bietet mehr Platz, eine offene Atmosphäre und gute Bedingungen für ein Format, das Mobilität, Familienprogramm und Begegnung miteinander verbindet.

Auch heuer soll der Volksgarten wieder zeigen, wie gut sich Radkultur, Freizeit und nachhaltige Mobilität zusammendenken lassen. Zwei Tage lang wird der Park damit zu einem lebendigen Treffpunkt für alle, die sich für das Fahrrad interessieren, etwas ausprobieren möchten oder einfach Frühlingstage in der Stadt genießen wollen.

Gerade für Familien sind der Standort und das Programm besonders passend: Kinderprogramm, Bewegungsangebote, Mitmachstationen und die offene Umgebung des Volksgartens schaffen einen Rahmen, in dem Information und Freizeit auf natürliche Weise zusammenfinden.

AK/ÖGB-Radbörse bleibt Herzstück des Radfrühlings
Die AK/ÖGB-Radbörse ist auch 2026 ein zentraler Bestandteil des Salzburger Radfrühlings. Sie bietet die Möglichkeit, gebrauchte, aber fahrtüchtige Fahrräder zu fairen Preisen zu kaufen oder zu verkaufen. Die Organisator:innen rechnen erneut mit bis zu 1.800 Rädern, von denen rund zwei Drittel die Besitzerin bzw. den Besitzer wechseln. Das Angebot ist jedes Jahr vielfältig und reicht vom Einrad über klassische Waffenräder bis zum High-End-Rennrad. Besonders beliebt sind erfahrungsgemäß Räder für Kinder und Jugendliche. Natürlich gibt es auch zahlreiche Räder für Alltagsfahrer:innen, E-Bikes und trendige Gravelbikes.

Die besten Schnäppchen sind heiß begehrt: Wer auf der Suche nach einem passenden Rad ist, sollte möglichst früh vorbeikommen. Im Vorjahr wurde das günstigste Rad um 10 Euro angeboten, das teuerste Fahrrad wurde für 1.800 Euro verkauft. Die meisten Räder lagen preislich zwischen 100 und 300 Euro. Da die Bezahlung aus organisatorischen Gründen ausschließlich in bar erfolgt, wird heuer ein Geldautomat direkt vor Ort zur Verfügung stehen.

Mit der Radbörse wollen wir das Familienbudget entlasten und leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, indem wir Fahrrädern ein zweites Leben schenken“, erklärt AK-Direktorin-Stellvertreter Tobias Hinterseer. AK und ÖGB unterstützen die Veranstaltung daher auch heuer wieder sehr gerne.

Als Veranstaltungsort für die Radbörse hat sich die Eisarena bereits im Vorjahr sehr gut bewährt. Der überdachte Standort bietet angenehme und verlässliche Bedingungen für Besucher:innen, Verkäufer:innen und Organisation. Damit bleibt die Radbörse nicht nur ein bewährtes Element des Programms, sondern auch ein konkretes Serviceangebot mit hohem Alltagsnutzen. „Die Eisarena hat sich für die Radbörse bereits im Vorjahr sehr gut bewährt. Sie bietet verlässliche und wetterunabhängige Bedingungen und trägt damit wesentlich dazu bei, dass dieses starke Angebot für so viele Menschen gut funktioniert“, betont Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich.

Familienprogramm und Mitmachangebote
Ein besonderes Merkmal des Radfrühlings ist sein breites Angebot für Familien. An beiden Tagen gibt es laufend Kinderprogramm, einen riesigen Pumptrack, DJ und Moderation, Radchecks und Codierung sowie Testmöglichkeiten für unterschiedliche Fahrradtypen und Lastenräder.

Dazu kommen Programmpunkte wie Trial-Shows, ein Trial-Workshop und geführte Touren, die sowohl für aktive Besucher:innen als auch für Zuschauer:innen attraktiv sind. Gerade für Kinder, Jugendliche und Familien wird der Volksgarten dadurch zu einem Ort, an dem Bewegung, Freizeit und Information ineinandergreifen. „Leistbare Mobilität ist auch eine soziale Frage. Wenn Familien gute gebrauchte Fahrräder finden und Kinder den öffentlichen Raum spielerisch erleben können, dann ist das ein echter Mehrwert für die Stadt“, betont Sozialstadträtin Andrea Brandner.

Musikalisches Finale am Samstag
Ein besonderer Akzent des heurigen Programms liegt auf dem Samstagabend. Nach dem vielfältigen Tagesprogramm mit Radbörse, Familienangeboten und Mitmachstationen wird der Volksgarten zur Open-Air-Bühne. Um 18.30 Uhr sorgt zunächst Issue Twentyfive für den Auftakt, bevor um 20 Uhr die bekannte Revival Band übernimmt. Mit Rock- und Pop-Hits sowie Medleys aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren gibt sie dem zweiten Veranstaltungstag einen stimmungsvollen und publikumswirksamen Abschluss. Damit endet der Radfrühling nicht nur mit einem Service- und Informationsangebot, sondern auch mit Musik, Begegnung und Festivalatmosphäre.

Radfrühling als Teil einer aktiven Mobilitätskultur
Der Radfrühling ist ein starkes Zeichen dafür, wie wir Mobilität in Salzburg denken: klimafreundlich, alltagstauglich und mit hoher Lebensqualität verbunden. Das Fahrrad soll in unserer Stadt für möglichst viele Menschen eine selbstverständliche Option sein“, sagt Planungsstadträtin Anna Schiester.

Auch 2026 steht die Veranstaltung für eine Stadt, die das Fahrrad als wichtigen Bestandteil des Alltags ernst nimmt. Die Stadt Salzburg arbeitet heuer an zahlreichen Projekten zur Verbesserung des Radverkehrs. Dazu zählen unter anderem der Neubau und die Verbreiterung des Josef-Moosbrucker-Wegs samt neuer Beleuchtung, eine sichere Verbindung zwischen Bahnhofsumfeld und Salzachraum über Karl-Wurmb-Straße, Pestalozzistraße, Plainstraße und Sylvester-Oberberger-Straße, die geplante Brücke in der Gaswerkgasse, die Markierungsoffensive 2.0 sowie die Vorbereitung einer besseren und einheitlichen Wegweisung im Radnetz.

Wer mehr Menschen zum Radfahren bringen will, braucht sichere Wege, aber auch positive Anlässe und niederschwellige Angebote. Der Radfrühling bringt genau das zusammen – mit Service, Beratung, Programm und großem Publikumsinteresse“, so Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.

Am 8. und 9. Mai 2026 wird der Volksgarten damit erneut zum Treffpunkt für alle, die Salzburg auf zwei Rädern erleben, ausprobieren oder neu entdecken möchten. Nach dem starken Vorjahr soll die Veranstaltung auch heuer wieder zeigen, wie attraktiv, familienfreundlich und alltagstauglich Radfahren in der Stadt sein kann.

Tobias Neugebauer