„Toter Winkel“: Stadt unterstützt Info-Aktion für Schüler:innen

Mit einem tonnenschweren Lkw hilft der städtische Bauhof, Volksschüler:innen anschaulich über Sicherheit im Straßenverkehr zu informieren
27.04.2026
Schüler:innen erleben den toten Winkel direkt am Lkw
Bei der Sicherheitsaktion „Toter Winkel“ lernen Schüler:innen der Montessori Volksschule Nonntal, welche Bereiche rund um einen Lkw für die Person am Steuer nicht einsehbar sind. Im Hintergrund v.l.n.r.: Jürgen Witzemann (Praeventur), Heidi Manhart (Volksschullehrerin), Karin Kirchtag (Mutter) und Bgm.-Stv. Kay-Michael Dankl; im Vordergrund eine der Schulklassen.

Der „tote Winkel“ gilt als eine der größten Gefahrenquellen im Straßenverkehr: Lkw-Fahrer:innen sehen große Teile der Fläche rund um ihr Fahrzeug nicht oder nur schlecht. Um Volksschüler:innen über dieses Risiko zu informieren, beteiligt sich der Bauhof der Stadt Salzburg seit 2023 mit einem Fahrzeug an einer Landesaktion.
Die zentrale Botschaft für die Schüler:innen lautet: ‚Tote Winkel‘ gibt es nicht nur neben, sondern auch vor und hinter einem Lkw: Wenn du den Lkw-Fahrer nicht siehst, kann auch der Lkw-Fahrer dich nicht sehen“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl nach dem ersten Training am vergangenen Freitagvormittag bei der städtischen Montessori Volksschule Nonntal: „Vielen Kindern, aber auch Erwachsenen, ist nicht bewusst, wie groß der tote Winkel bei Lkw ist. Es hilft im Straßenverkehr generell, die Rolle zu tauschen – egal ob man mit dem Rad, Auto oder zu Fuß unterwegs ist. Aber kaum jemand kann sich im Lkw hinter das Steuer setzen. Deshalb ermöglichen wir den Kindern ein praktisches Training mit einem Fahrzeug des Bauhofs.

Einmal Lkw-Fahrer:in sein
Bei der Aktion wird den Schüler:innen in 45 Minuten anschaulich vermittelt, welche Bedeutung der tote Winkel bei Lkw hat. Dabei wird auch deutlich gemacht, dass die Vermeidung von Unfällen im toten Winkel nicht allein in der Verantwortung der Lkw-Fahrer:innen liegt – man kann sich nicht darauf verlassen, von den Lkw-Fahrer:innen immer gesehen zu werden. Die Kinder erleben direkt in der Fahrerkabine, dass andere Personen im toten Winkel nicht sichtbar sind. Jede Schülerin und jeder Schüler hat dabei die Möglichkeit, selbst in die Rolle der „Nicht-Sehenden“ zu schlüpfen. Die Aktion wird von Praeventur durchgeführt und ist für Schulen kostenlos. Das nächste praktische Training findet am Dienstag, 26. Mai, in der Volksschule Campus Mirabell statt.

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