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Geschützte Landschaftsteile

Freisaal

Bild vergrößernFreisaalweg mit Blick auf Festung; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Freisaalweg mit Blick auf Festung; Quelle: Stadtgemeinde Salzburg, J. Killer

Der Geschützte Landschaftsteil Freisaal ist 6,5 ha groß und wurde 1988 unter Schutz gestellt. 

Der Kern des Schlosses Freisaal geht auf ein fürsterzbischöfliches Weiherhaus des 14. Jahrhunderts zurück. Mit dem legendären Minnesänger am Hof Pilgrims von Puchheim, genannt Mönch von Salzburg, hat der Name Freisaal auch einen Platz in der europäischen Musikgeschichte. Von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis Ende des Fürsterzbistum im Jahr 1803 begann hier der feierliche Einzug jedes neu gewählten Erzbischofes in die Stadt. Von 1967 bis 1989 lebte hier auch der Maler Prof. Lucas Suppin. 

Das Schloss nimmt mit seinem Weiher, seinem Garten und den umgebenden Wiesen einen besonderen Platz in der einzigartigen Landschaft zwischen dem Nonnberg und dem Schloss Hellbrunn ein.
Es wurde in der Geschichte mehrfach um- und ausgebaut. Zuletzt wurde es 1907 im Villenstil verändert, und nach 1950 großteils wieder rückgebaut. Der alte Weiher prägt nächst der historischen Altstadt bis heute gemeinsam mit dem Wasserschloss das Landschaftsbild von Freisaal.  

Bemerkenswert sind naturschutzfachlich die mächtigen Parkbäume im Schlossgarten, der seit der Zeit der Romantik als englischer Garten in Erscheinung tritt. Die stärksten Linden im Schlosspark besitzen einen Stammdurchmesser von fast 2 m. Auch der kleine Bachlauf im Norden des Schlossweihers ist naturschutzfachlich wertvoll.

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Stand: 17.8.2017, Richilde Haybäck