69 Einsätze nach Unwetter: Stadt dankt Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr

03.08.2026

Zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr im Einsatz – Schwerpunkt bei Wassereinbrüchen

Eine heftige Unwetterfront mit Starkregen und Wind hat am Sonntagabend, 2. August 2026, die Stadt Salzburg getroffen. Insgesamt 73 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr arbeiteten bis in die Nacht 69 Einsätze ab. Den Schwerpunkt bildeten 37 Wassereinbrüche.

Die Einsatzkräfte pumpten zahlreiche überflutete Keller aus und beseitigten umgestürzte Bäume sowie Äste. Auch mehrere Unterführungen standen unter Wasser, darunter das Nelböck-Viadukt in der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofs.

Bürgermeister Bernhard Auinger: „Unsere Feuerwehr war innerhalb kürzester Zeit an zahlreichen Orten gleichzeitig gefordert. Mein großer Dank gilt allen Einsatzkräften, die rasch, professionell und mit vollem Einsatz geholfen haben. Auf unsere Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr ist Verlass.“

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg war mit 41 Mitgliedern der Löschzüge Gnigl, Liefering und Bruderhof im Einsatz und übernahm 17 Einsatzstellen. Weitere Notrufe zu Einsatzorten außerhalb des Stadtgebiets wurden an die Landesalarm- und Warnzentrale weitergeleitet.

Erhebliche Auswirkungen hatte das Unwetter auch auf den öffentlichen Verkehr. Bei rund der Hälfte der etwa 60 eingesetzten Obusse drang Wasser ein. Dadurch kam es bei zahlreichen Fahrzeugen zu Ausfällen der Elektrik. Die betroffenen Obusse mussten abgeschleppt werden.

Vizebürgermeister Christoph Brandstätter: „Das Zusammenspiel zwischen Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr hat auch bei diesem Unwetter hervorragend funktioniert. Besonders den ehrenamtlichen Mitgliedern, die am Sonntagabend kurzfristig ausgerückt sind, gilt unsere große Anerkennung. Dieses Engagement ist für die Sicherheit unserer Stadt unverzichtbar.“ Die Einsatzleitung lag bei Branddirektor-Stellvertreter Florian Schubert.

 

Höfferer Jochen MA