880.000 Euro für neue Atemschutzgeräte der Feuerwehr

13.07.2026
Technischer Defekt der Füllanlage macht komplette Neuanschaffung nötig

In nicht-öffentlicher Sitzung stimmte der Stadtsenat am Montag, 13. Juli 2026, der Nachbeschaffung von Atemschutzgeräten und einer neuen Atemluftfüllanlage für die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg zu. Dafür werden 880.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ein technischer Defekt in der Füllanlage macht die komplette Neuanschaffung nötig.

Was war passiert? Durch zwei technische Defekte, einer schwerwiegend, gelangte im Frühjahr 2026 Öl in das Atemluftfüll- und Speichersystem. Alle 360 eigenen Atemluftflaschen, 172 Atemschutzgeräte und 386 Atemschutzmasken mussten deshalb aus dem Verkehr gezogen und durch Leihgeräte der Landesfeuerwehrverbände Salzburg und Kärnten sowie der Berufsfeuerwehr Linz ersetzt werden. Eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung bestand laut Fachärzten zum Glück nicht.

Branddirektor Werner Kloiber: „Ich danke den Kollegen sehr, die uns hier super rasch geholfen haben. Unsere Einsatzbereitschaft war dadurch jederzeit gegeben. Dank auch der Stadtpolitik, die nun Geld aus der Zahlungsmittelreserve zur Verfügung stellt. Ich freue mich, dass wir nach Endbeschluss im Gemeinderat schon bald wieder auf eigenes Gerät zurückgreifen können.“

Schadenersatz gegen Firma läuft

Die Stadt hat die Klärung von Schadenersatzansprüchen gegenüber der mit dem Service bzw. der Errichtung der Abfüllanlage beauftragten Fachfirma eingeleitet.

Karl Schupfer