Barrierefreiheit an fünf Übergängen bei der Sterneck-Kreuzung verbessert
Städtischer Bauhof passt Gehsteigkanten an – auch Übergänge bei der Bushaltestelle Zeisigstraße verbessert
Der städtische Bauhof hat Gehsteigkanten an fünf Übergängen angepasst und damit die Barrierefreiheit verbessert. V.l.n.r. im Vordergrund: Kay-Michael Dankl (Baustadtrat), Peter Ebner (Behindertenbeauftragter im Team Vielfalt) und Herbert Seebauer (Dienststellenleiter des Bauhofs).
Der städtische Bauhof hat bei der Sterneck-Kreuzung fünf Übergänge barrierefrei verbessert. Dafür wurden die Gehsteigkanten auf das notwendige Niveau angepasst. Damit können Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Gehhilfe die Kreuzung nun leichter und sicherer queren.
„Ein paar Zentimeter machen im Alltag oft den Unterschied. Der städtische Bauhof arbeitet laufend daran, Barrieren bei Gehsteigen und Übergängen abzubauen. Die Hinweise aus der Bevölkerung sind dabei besonders wichtig. Wenn es eine Stelle gibt, die aus Sicht der Bürger:innen verbessert werden sollte, können sie sich gerne bei der Stadt melden“, sagt der ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.
Weitere Verbesserungen in Langwied umgesetzt
Auch bei der Bushaltestelle Zeisigstraße in Langwied wurden in der letzten Woche Übergänge angepasst und damit die Barrierefreiheit verbessert. Die Gehsteigkanten wurden dafür auf die erforderliche Höhe gebracht. Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Gehhilfe können die Straße dadurch leichter queren. Gerade kleine bauliche Anpassungen können dabei für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine große Erleichterung im Alltag sein. Auch Menschen mit Kinderwagen profitieren von gut befahrbaren und abgesenkten Übergängen.
Gehsteige müssen frei bleiben
Barrierefreiheit endet allerdings nicht bei abgesenkten Gehsteigkanten. Werden Gehsteige durch abgestellte Fahrzeuge oder andere Hindernisse blockiert, können diese für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen zu unüberwindbaren Barrieren werden. Deshalb plant die Stadt eine eigene Kampagne, die dafür sensibilisieren soll, Gehsteige nicht zuzuparken und ausreichend Platz für alle Fußgänger:innen freizuhalten.
„Wir können bauliche Barrieren Schritt für Schritt abbauen. Genauso wichtig ist aber, dass die Wege danach auch frei und nutzbar bleiben. Ein zugeparkter Gehsteig kann für einen Menschen im Rollstuhl genauso zum unüberwindbaren Hindernis werden wie eine hohe Gehsteigkante“, so Dankl.
Hinweise auf problematische Stellen können Bürger:innen unkompliziert über die SalzburgDirekt-App an die Stadt melden.
Info-Z