Kein städtischer Grund und Boden mehr? Stadt lädt zu Vortrag und Diskussion

Raumordnungsexpertin Gerlind Weber spricht am 15. Juni in der Robert-Jungk-Bibliothek über Wohnen, Boden und Verdichtung
12.06.2026
Montag, 15.6.2026

Wie kann leistbarer Wohnraum entstehen, wenn Grund und Boden knapp sind? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Veranstaltung am Montag, 15. Juni 2026, um 19 Uhr in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen.

Unter dem Titel „Kein städtischer Grund und Boden mehr?“ spricht die Raumordnungsexpertin Dr. Gerlind Weber über den Umgang mit Fläche, Bestand und Eigentum. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Bodenschutz und leistbares Wohnen besser zusammengebracht werden können. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „JBZ Projekte des Wandels“ und findet in Zusammenarbeit mit der Stadt Salzburg statt.

„Leistbares Wohnen braucht Flächen, auf denen gebaut werden kann. Viele Jahrzehnte hat man in Salzburg hauptsächlich im Norden der Stadt nachverdichtet. Um Bodenschutz und leistbares Wohnen unter einen Hut zu bekommen, muss auch der Süden der Stadt seinen Beitrag leisten, etwa durch mehr Dichte. Heute ist die Baukultur schon sehr weit, man kann gleichzeitig höher und trotzdem schön bauen. Ich freue mich auf einen interessanten Austausch zu diesen Themen mit der Raumordnungsexpertin Dr. Gerlind Weber im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Stadt Salzburg mit der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl.

Gerlind Weber war Professorin für Raumplanung und Raumforschung an der BOKU und leitete dort bis 2012 das Institut für Raumplanung und Ländliche Neuordnung. Heute ist sie als wissenschaftliche Konsulentin tätig. Ihre Schwerpunkte liegen auf Bodenschutz und nachhaltiger Entwicklung.

Termin: Montag, 15. Juni 2026, 19 Uhr
Ort: Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Robert-Jungk-Platz 1 / Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg
Eintritt: frei
Hinweis: Die Veranstaltung wird auch gestreamt. Anmeldungen sind über die Website der Robert-Jungk-Bibliothek möglich.

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