Mittelschule Parsch: Ausbau der Ganztagesschule kurz vor Fertigstellung

Begehung auf der Baustelle zeigt neue Räume für Betreuung, Essen und Freizeit – Außenanlagen folgen in den kommenden Wochen
09.04.2026
Begehung kurz vor Fertigstellung: neue Räume für die Ganztagesbetreuung an der Mittelschule Parsch
Bei einer Begehung kurz vor Fertigstellung des Neubaus für die Ganztagesbetreuung an der Mittelschule Parsch besichtigten (v.l.n.r.) Martina Drescher (Bauherrenvertretung), Jutta Kodat (Amtsleiterin Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen), Bgm. Bernhard Auinger, Bgm.-Stv. Kay-Michael Dankl, Lukas Winner (Amtsleiter Hochbau) und Jens Wiechoczek (Architekt) die neuen Räume im Holz-Hybrid-Bau.

Die Bauarbeiten an der Mittelschule Parsch in der Schlossstraße stehen kurz vor dem Abschluss. Das neue Gebäude für die Nachmittagsbetreuung ist ein Holz-Hybrid-Bau und wird mit Ende April fertig. Derzeit erfolgen noch Restarbeiten wie die Einstellung von Türöffnern, die Installation der Schließanlage und die Herstellung von Silikonfugen. Gestern Mittwoch, 8. April 2026, machten sich Bürgermeister Bernhard Auinger, Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl, Amtsleiter Hochbau Lukas Winner, Amtsleiterin Jutta Kodat (Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen), Martina Drescher (Bauherrenvertretung) sowie Architekt Jens Wiechoczek (sw.at; stopp wiechoczek . architekten team) bei einer Begehung ein Bild vom Baufortschritt.

Bürgermeister Bernhard Auinger: „Mit dem Ausbau der Ganztagesschule der MS Parsch setzen wir einen wichtigen Schritt im Bildungsbauprogramm unserer Stadt. Wir reagieren damit nicht nur auf den steigenden Bedarf, sondern schaffen mit dem modernen Holz-Hybrid-Bau eine zukunftsorientierte Lernumgebung, die Qualität, Nachhaltigkeit und pädagogische Weiterentwicklung verbindet. Das Bildungsbauprogramm ist daher das wichtigste Instrument der Stadtpolitik, um Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in der Stadt Salzburg zu verbessern.

Mehr Platz für die Schüler:innen
Der steigende Bedarf an schulischer Tagesbetreuung macht den Ausbau an der MS Parsch notwendig. „Der Ausbau ergänzt das Schulgebäude aus den 1960er Jahren und schafft Platz für rund hundert Kinder. Es gibt einen Multifunktionsraum, einen großen Speiseraum mit Küche sowie Funktions- und Nebenräume. Die Wände und Decken sind in Holz ausgeführt, das schafft eine warme, angenehme Atmosphäre. Ein Angebot der Ganztagesbetreuung ist für viele Familien wichtig, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl, zuständig für das städtische Bauwesen.

Bislang wurden hier mehr als 60 Kinder in drei Gruppen betreut. Die bisherigen Räume in der Schule und dem umgebauten Schulwart-Haus reichen für den hohen Bedarf aber bei weitem nicht mehr aus. Der Neubau schafft nun deutlich bessere Voraussetzungen für Betreuung, Essen und Freizeit und ist auf die Anforderungen einer modernen Ganztagesschule ausgerichtet.

Die konsequente Umsetzung des Bildungsbauprogramms ist einer der Schwerpunkte der Abteilung für Kultur, Bildung und Wissen. Die Nachfrage an schulischer Ganztagesbetreuung ist weiterhin steigend. Es ist unser Ziel, für die Kinder eine ansprechende Lern- und Freizeitumgebung zu schaffen, damit sie sich in der Schule wohlfühlen und gut entwickeln können“, zeigt sich Dagmar Aigner, Abteilungsleiterin Kultur, Bildung und Wissen, zufrieden.

Außenanlagen und nachhaltiger Schulstandort
Auch im Außenbereich gehen die Arbeiten in die nächste Phase. Die Herstellung des angrenzenden Sportplatzes erfolgt in den kommenden Wochen. Der Belag für das Hartplatzfeld, die Laufbahn und die Weitsprunganlage kann erst bei konstanten Temperaturen von mindestens 10 °C aufgebracht werden. Im Anschluss daran werden die Bepflanzung im Innenhof sowie zwischen Sportplatz und Parkplatz ausgeführt.

Schon in der Planungsphase wurde das Projekt nicht nur als Ausbau für die Ganztagesbetreuung, sondern auch als Beitrag zu einem zeitgemäßen und nachhaltigen Schulstandort beschrieben. Dazu tragen unter anderem die Neugestaltung der Frei- und Sportflächen, Entsiegelungsmaßnahmen, Verbesserungen bei der Barrierefreiheit sowie ökologische Maßnahmen wie Photovoltaikmodule bei.

Die Inbetriebnahme des Neubaus ist spätestens mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 vorgesehen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. 7,1 Mio. Euro brutto.

Tobias Neugebauer