Welterbe-Studie online abrufbar

Stadt setzt auf Transparenz und faktenbasierte Grundlage
26.03.2026

Im Sinne einer transparenten und nachvollziehbaren Stadtentwicklung veröffentlichte die Stadt Salzburg die vollständige Studie zum Heritage Impact Assessment (HIA) des Projekts „Festspielbezirk 2030“ auf ihrer Website. Die Veröffentlichung von Studien und Gutachten ist ein wesentlicher Bestandteil einer offenen Verwaltungskultur und dient dazu, Entscheidungsgrundlagen für Öffentlichkeit und Fachwelt nachvollziehbar darzustellen.

Die im Februar präsentierte unabhängige Welterbe-Verträglichkeitsprüfung kommt zu einer differenzierten Gesamtbewertung: Der außergewöhnliche universelle Wert (OUV) der UNESCO-Welterbestätte „Historisches Zentrum von Salzburg“ wird durch das Projekt in der aktuellen Planung nicht gefährdet, sofern empfohlene Anpassungen berücksichtigt werden.

Gleichzeitig zeigt die Studie auch sensible Punkte auf, insbesondere beim Eingriff in den Neutortunnel, die im weiteren Planungsprozess entsprechend zu berücksichtigen sind.

Welterbe bedeutet Verantwortung. Gerade bei sensiblen Projekten ist es entscheidend, fundierte fachliche Grundlagen zu schaffen und diese transparent zugänglich zu machen. Die Veröffentlichung der Studie leistet dazu einen wichtigen Beitrag und zeigt, dass eine qualitätsvolle Weiterentwicklung möglich ist – vorausgesetzt, die identifizierten sensiblen Punkte werden in der weiteren Planung sorgfältig berücksichtigt.

Für die Stadt Salzburg bleibt klar:Der Schutz des Welterbes und eine qualitätsvolle Weiterentwicklung der Stadt stehen nicht im Widerspruch, sondern sind gemeinsam zu denken. Deshalb wurde das Gutachten frühzeitig und nach internationalen Standards beauftragt, laufend mit Fachstellen abgestimmt und transparent vorgelegt. Die endgültige Bewertung erfolgt im Rahmen des internationalen UNESCO-Verfahrens im Sommer 2026.

Weiterführende Informationen: Die vollständige Studie sowie die Unterlagen zur Pressekonferenz

Jochen Höfferer