„Weihnachtliches aus dem Erzgebirge“ im Salzburger Spielzeug Museum

21.11.2011

Nussknacker und Räuchermännchen, Engel und Bergmänner bevölkern das kürzlich wieder eröffnete Salzburger Spielzeug Museum: Bürgermeister-Stellvertreter Martin Panosch eröffnete vergangenen Samstag die neue Schau „Weihnachtliches aus dem Erzgebirge“ im frisch renovierten Haus in der Bürgerspitalsgasse 2. Die Exponate stammen aus den Beständen des Dresdner Stadtmuseums und aus der Privatsammlung von Klaus Tempel. Gezeigt wird traditionelle Handwerkskunst aus dem Erzgebirge. Die kunstvollen Pyramiden und Leuchter zeigen die hohe Qualität der Schnitzereien. Und die vielfigurigen Ensembles der Bauernhöfe und der Arche Noah laden Groß und Klein zum Schauen ein.

Aus Anlass der seit nunmehr zwanzig Jahren bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Salzburg entstand die Idee, zu Weihnachten 2011 Ausstellungen „zu tauschen“. Deshalb werden im Gegenzug in der Adventszeit im Stadtmuseum Dresden ab kommenden Freitag, 25. November 11, unter dem Titel „Weihnachten im Landhaus – Kripperl Schau´n“ Salzburger Weihnachtskrippen zu Gast sein und mit ihrem alpenländischen Flair, der fantasiereichen Vielfalt der Figuren und den Krippenbergen aus drei Jahrhunderten die BesucherInnen begeistern. Außer dem eigentlichen Hauptereignis – der Geburt Jesu – war es den Krippenschnitzern stets ein Anliegen, das gesamt liturgische Geschehen des Weihnachtsfestes plastisch umzusetzen und nachzuvollziehen.

Die Ausstellung „Weihnachtliches aus dem Erzgebirge“ ist bis 29. Jänner, Dienstag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr, im Salzburger Spielzeug Museum zu besichtigen.


Sabine Möseneder