Bau- und Wohnungsausschuss: Projektsteuerung für Kongresshaus-Sanierung wird ausgeschrieben

Ausschuss beschließt Ausschreibung für externe Projektsteuerung und detailliertes Sanierungskonzept – weiterer Beschluss zur Sinnhubstraße
30.04.2026

Der Bau-, Wohnungs-, Liegenschafts- und Betriebsausschuss hat sich im öffentlichen Teil seiner Sitzung am heutigen Donnerstag, 30.4.2026, unter dem Vorsitz von Sebastian Lankes (SPÖ) mit zwei Tagesordnungspunkten befasst.

Vor Eintritt in die Tagesordnung präsentierte Felix Bauer, Amtsleiter des Straßen- und Brückenamts, die aktuellen und bevorstehenden Straßenbauprojekte der Stadt.

Der Ausschuss befasste sich mit dem Grundsatzamtsbericht zur Sanierung des Kongresshauses Salzburg. Beschlossen wurde, die externe Projektsteuerung sowie die Erstellung eines detaillierten Sanierungskonzeptes ausschreiben zu lassen. Damit soll die Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen weiter strukturiert und beschleunigt werden.

Hintergrund sind bereits vorliegende Berichte und Gutachten, die beim Kongresshaus Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten empfehlen. Teilweise handelt es sich dabei um komplexe Sanierungsarbeiten. Die externe Projektsteuerung soll nun eine Organisationsplanung erarbeiten, in der alle erforderlichen Leistungen vollständig erfasst, zeitlich abgebildet und budgetär dargestellt werden. Diese Organisationsplanung bildet dann die Grundlage für die weiteren Schritte – von der Vorbereitung bis zur späteren Umsetzung der Maßnahmen.

Insgesamt sind für die Durchführung und Abwicklung des Vergabeverfahrens (15.000 Euro netto), die externe Projektsteuerung und die Erstellung des detaillierten Sanierungskonzeptes 280.000 Euro netto vorgesehen. Die dafür erforderlichen Planungskosten sind für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen. Der Amtsbericht wurde einstimmig angenommen. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt im Gemeinderat.

Weiters wurde die Neugestaltung der Sinnhubstraße beschlossen: Der Ausschuss hat die Umsetzung der Baumaßnahme in der Sinnhubstraße gemäß Amtsbericht beschlossen. Grundlage ist der Grundsatzbeschluss „Mehrjähriges Radnetzbauprogramm inkl. Radschnellverbindungen“. Geplant sind Verbesserungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, Anpassungen des Straßenkörpers samt Gehsteigen sowie eine bessere Einbindung der Bushaltestellen. Die Umsetzung soll nach Abschluss der 30-kV-Leitungsverlegung durch die Salzburg AG im Zeitraum zwischen Juni 2027 und Dezember 2027 erfolgen. Der Gesamtkostenrahmen wurde mit maximal 2 Mio. Euro brutto festgelegt. Der Amtsbericht wurde mehrheitlich, gegen die FPÖ, angenommen. Die endgültige Beschlussfassung erfolgt im Gemeinderat.

Tobias Neugebauer