Deutlich verbesserter Fahrplan für Gaisbergbus, Mountainbike-Route
Ab dem bevorstehenden Fahrplanwechsel am 13. Dezember wird der Fahrplan des Gaisbergbus zwischen Mirabellplatz und Gaisberg-Spitze massiv verbessert: Während der Wintermonate werden täglich fünf Fahrten direkt vom Mirabellplatz auf den Gaisberg angeboten, von Ende März bis Ende Oktober kommt eine Zusatzfahrt am späten Nachmittag hinzu. Und in den Sommermonaten von Ende Mai bis Mitte September fährt zusätzlich an Freitagen und Samstagen noch ein Abendkurs mit einer letzten Talfahrt um 20.30 Uhr.
Zuletzt verkehrte der Gaisbergbus nur zweimal pro Tag ab Mirabellplatz, die restlichen Kurse fuhren ab Obergnigl. „Möglich wird diese deutliche Verbesserung durch eine Kooperation zwischen Albus, der Stadt Salzburg und den Gastronomen am Gaisbergspitz bzw. der Zistelalm“, freuen sich Bürgermeister Heinz Schaden und Albus-Geschäftsführer Hermann Häckl. Für die zusätzliche Vermarktung und Bewerbung des Gaisbergs als Wander- und Ausflugsziel haben die Partner eine Broschüre mit Fahrplan und Wanderrouten auf den 1288 Meter hohen Hausberg der Stadt Salzburg aufgelegt. Die Stadt Salzburg unterstützt die Buslinie 151 alias Gaisbergbus im kommenden Jahr mit 28.500 Euro.
Mountainbike-Route
Für das kommende Jahr plant Gaisberg-Koordinator Winfrid Herbst eine neue Attraktion für engagierte Freizeitsportler: Zwischen Gaisbergspitz und Gersberg wird über die Trasse der Skiabfahrt eine Mountainbike-Route angelegt. Nach der anspruchsvollen Geländefahrt können die Mountainbiker dann über den Gersbergweg nach Parsch weiter ins Tal abfahren. „Wir erreichen mit dem Projekt mehrere Ziele“, erklärt der bekennende Gaisberg-Fan und Bürgermeister Heinz Schaden, „wir schaffen eine einmalige Attraktion für sportlich ambitionierte Mountainbiker, entflechten den mitunter auch gefährlichen Begegnungsverkehr zwischen Radlern und Wanderern und entlasten die Grundbesitzer von querfeldein fahrenden Downhillern.“ Die „offizielle“ Route wird Mountainbikern vor allem auch die Gelegenheit bieten, ihren Sport eindeutig legal auszuüben.
Derzeit läuft die Detailplanung für die Strecke, die etwa vier Kilometer lang werden wird. Organisiert wird das Projekt über den Verein „Salzburger Rundweg – Gaisberg“, dessen Mitglieder neben der Stadt Salzburg auch private Interessenten vom Gaisberg sind. Die Finanzierung erfolgt über einen Zuschuss der Stadt und Sponsorengelder. Baubeginn könnte nach der Schneeschmelze im kommenden Jahr sein, die Bauzeit wird zweieinhalb bis drei Monate betragen.

Johannes Greifeneder