Auftakt für Interreligiösen Rat Salzburg: Stadt setzt starkes Zeichen für Dialog und Zusammenhalt

v.l.: Flora Ennsberger (Vertretung griech. orthodox), Barbara Wiederman (evangel.), Martin Eisenbraun (altkath.), Dorothee Büürma (evangel.-methodistisch), Kurt Krammer (Buddhismus), Elisabeth Schwaiger (rumän.-orthodox), Walter Pechhacker (neuapostolisch), Dumitru Viezuianu (rumän.-orthodox), Ismail Ozam (Islam), Andrea Brandner (Stadträtin), Peter Brandes (Baptisten), Ulrike Stefflbauer (Team Vielfalt), Olivier Dantine (evangel.), Matthias Hohla (röm.-kath.), Menachem Gruzman (Chebat/Judentum).
Auf Einladung von Stadträtin Andrea Brandner fand heute in der Orangerie von Schloss Hellbrunn die Auftaktveranstaltung zur Einrichtung eines Interreligiösen Rates Salzburg statt. Vertreter:innen zahlreicher Religionsgemeinschaftenkamen zusammen, um den Grundstein für ein neues, dauerhaftes Dialoggremium zu legen.
Mit dem geplanten Interreligiösen Rat orientiert sich die Stadt Salzburg am erfolgreichen Modell des Wiener und Grazer Religionsrates. Ziel ist es, den interreligiösen Austausch zu stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen Religionsgemeinschaften und öffentlicher Hand zu etablieren.
„Religiöse Vielfalt ist eine Stärke unserer Stadt. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es Orte des Dialogs, des gegenseitigen Respekts und der gemeinsamen Verantwortung“, betonte Stadträtin Andrea Brandner im Rahmen der Veranstaltung. „Mit dem Interreligiösen Rat schaffen wir eine Plattform, die Brücken baut, Vertrauen stärkt und ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung, Extremismus und Gewalt setzt,“ so die Stadträtin weiter.
„Mit dieser Plattform können wichtige Fragen des Dialogs, die das friedliche Zusammenleben in der Stadt betreffen, behandelt werden. Die Vielfalt der Stadt in einem Wir-Gefühl vereint, ist oberstes Ziel.“, meint Ulrike Stefflbauer vom Team Vielfalt.
Der Interreligiöse Rat soll künftig als beratendes Gremium fungieren, regelmäßig tagen und gemeinsame Initiativen in den Bereichen Bildung, Soziales und gesellschaftlicher Dialog entwickeln. Geplant sind unter anderem die Erarbeitung einer „Salzburger Erklärung für interreligiösen Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ sowie öffentlichkeitswirksame Projekte gegen Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus.
Mit dieser Initiative setzt die Stadt Salzburg ein klares Signal für ein respektvolles, friedliches und solidarisches Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft.
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