Gnigl und Sam: Stadt verbessert Sicherheit beim Radfahren und Zufußgehen

07.05.2026
Die Sicherheit von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen im Straßenverkehr soll verbessert werden
Bgm.-Stv. Kay-Michael Dankl freut sich über die neu errichtete Bremsschwelle in der Grazer Bundesstraße.

Mit dem Start der Bausaison setzt die Stadt Salzburg verstärkt auf Maßnahmen, um die Sicherheit von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen im Straßenverkehr zu verbessern. In den Stadtteilen Gnigl und Sam folgt die Stadt Anregungen aus der Bevölkerung: „In der Grazer Bundesstraße ärgern sich die Bewohner:innen seit Jahren über unerlaubten Durchzugsverkehr. Die historisch gewachsene Straße ist eng und hat keinen Platz für Gehsteige. Sie ist nur für Anrainer:innen zugelassen, wird aber missbräuchlich als Abkürzung zwischen Minnesheimstraße und Linzer Bundesstraße genutzt. Die durchrauschenden Autos sind auch für Kinder am Schulweg eine Gefahr“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl und ergänzt: „Als ersten Schritt haben wir eine Bremsschwelle am oberen Ende der Grazer Bundesstraße errichtet und die Gehsteige ausgebaut. Das hilft, die Geschwindigkeit zu drosseln. Weitere Maßnahmen sind gerade in Prüfung.“ 

Anrainer:innen der Reisenbergerstraße werden gehört
Auch die Anrainer:innen in der Reisenbergerstraße kämpfen mit dem Problem, dass Autos unerlaubterweise durchfahren. „Nach Gesprächen mit den Bewohner:innen haben wir eine Bremsschwelle bei der Einfahrt von der Parscher Straße gebaut. Das hilft, den verbotenen Durchzugsverkehr zu reduzieren. In den nächsten Jahren wird auch ein Gehsteig gebaut. Das hilft, die Attraktivität für den Ausweichverkehr zu reduzieren und die Sicherheit der Fußgänger:innen zu verbessern“, sagt Dankl.  

Bessere Sicherheit für Radfahrer:innen
Als mittelfristige Maßnahmen arbeitet die Bauabteilung daran, die Sicherheit von Radfahrer:innen rund um die Schwabenwirtsbrücke zu verbessern. Sie verbindet die Stadtteile Gnigl und Schallmoos und gilt in puncto Sicherheit als Problemstelle: „Sowohl der Abschnitt hin zur Sterneck-Kreuzung als auch stadtauswärts sind extrem unangenehm zu befahren. Es fahren viele Autos, Busse und Lkw, aber es fehlen baulich getrennte Radwege. Wir prüfen mehrere Varianten und suchen das Gespräch mit dem Land, um diese Gefahrenstelle so schnell wie möglich anzugehen“, sagt Dankl. Eine erste Verbesserung wird die Erneuerung aller Markierungen rund um die Brücke bringen. Weiter nördlich soll die Fußgängerunterführung zwischen Robinigstraße und Aglassingerstraße auch für Radfahrer:innen adaptiert werden. 

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