Neue Fundbox erleichtert Abgabe von Fundgegenständen

v.li.: Bgm.-Stv. Florian Kreibich, Doris Lanschützer (Leiterin Pass und Fundwesen) und Helmut Sammer, (Portier Schloss Mirabell)
Wer in Salzburg einen verlorenen Gegenstand am Abend oder am Wochenende findet, kann diesen ab sofort noch einfacher beim Fundservice abgeben: Im Hof des Schlosses Mirabell wurde eine neue, besonders gesicherte Fundbox installiert. Sie befindet sich direkt neben dem Pass- und Fundservice (Eingang 3) und ermöglicht die Abgabe auch außerhalb der Öffnungszeiten.
„Mit der neuen Fundbox schaffen wir ein zusätzliches, niederschwelliges Serviceangebot für alle Salzburgerinnen und Salzburger. Gerade außerhalb der Öffnungszeiten war es bisher oft schwierig, gefundene Gegenstände zeitnah abzugeben. Diese Lücke schließen wir nun. Uns ist wichtig, dass das Zurückgeben von Fundsachen so einfach und unkompliziert wie möglich ist – denn jede abgegebene Sache erhöht die Chance, dass sie wieder zu ihrer Besitzerin oder ihrem Besitzer zurückfindet“, unterstreicht Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich.
„Für uns ist es sehr hilfreich, wenn Finder:innen eine Nachricht mit Funddatum und Fundort - und gegebenenfalls Finderdaten - hinterlassen. Verpflichtend ist dies jedoch nicht“, betont Doris Lanschützer, Leiterin des Pass- und Fundservice.
In die neue Fundbox können kleinere Fundgegenstände wie Schlüssel, Handys oder Brieftaschen eingeworfen werden. Die maximale Größe beträgt 28 x 14 x 39 Zentimeter. Damit eignet sich die Box für viele Alltagsfunde, die rasch und unkompliziert abgegeben werden sollen.
Die Fundbox ist speziell gesichert und robust ausgeführt. Sie besteht aus verzinktem Stahlblech und ist mit einem Stangenverschluss sowie einem Schloss mit Halbzylinder ausgestattet. Das hochwertige und strapazierfähige Material sorgt für zusätzliche Sicherheit. Eine frühere Fundbox hatte es bereits gegeben, sie musste jedoch nach mehreren Einbrüchen entfernt werden.
10.000 bis 12.000 Gegenstände
Das Fundservice der Stadt Salzburg ist stark frequentiert: Jährlich werden dort durchschnittlich zwischen 10.000 und 12.000 Gegenstände abgegeben. Rund 50 Prozent davon finden wieder zu ihren Besitzer:innen zurück. Dazu kommen im Schnitt rund 1.220 Kund:innenanfragen pro Monat. Funde sind rechtlich unverzüglich bei der Fundbehörde abzuliefern. Nicht abgeholte Gegenstände werden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen von mindestens sechs Monaten beziehungsweise einem Jahr an eine:n Bestbieter:in verkauft. Der nächste Verkauf ist für September 2026 vorgesehen.
Öffnungszeiten des Fundservice:
Montag und Mittwoch: 7.30 bis 16 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 7.30 bis 12 Uhr
Freitag: 7.30 bis 13 Uhr
Eva Kuchner-Philipp