Seniorenwohnhaus Hellbrunn: Stadt verbessert Hitzeschutz mit Außenbeschattung und Bäumen

V.l.n.r.: Angelika Wirthenstätter, Dienststellenleiterin Instandhaltung und Generalsanierung, MA 6/01-Hochbau, Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl, Sozialstadträtin Andrea Brandner und Veronika Vrabec, Hausleitung Seniorenwohnhaus Hellbrunn, vor dem Haus Freisaal. Die Stadt hat das Gebäude mit Außenjalousien ausgestattet; im Herbst werden zwei zusätzliche Bäume gepflanzt.
Die Hitzewellen werden auch in Salzburg mehr und belasten ältere Menschen besonders stark. Um die Folgen der Erhitzung einzudämmen, verbessert die Stadt Salzburg systematisch den Hitzeschutz in den städtischen Seniorenwohnhäusern. Beim Haus Freisaal des Seniorenwohnhauses Hellbrunn in der Hellbrunner Straße in Nonntal hat die Stadt Jalousien für die Außenbeschattung nachgerüstet und Baumpflanzungen vorbereitet.
„Das Haus Freisaal wurde 2015 fertiggestellt, aber nicht mit Außenjalousien ausgestattet. An Hitzetagen waren die Zimmer der Bewohner:innen viel zu heiß. Das haben Messungen, aber auch die Rückmeldungen der Senioren gezeigt. Deshalb haben wir zu Jahresbeginn die nötigen Budgets bereitgestellt und die Leistungen sofort beauftragt. Die Jalousien konnten bei der jüngsten Hitzewelle bereits genutzt werden“, sagt Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl, zuständig für das städtische Bauressort: „Die Hitze belastet die Kleinsten und ältere Menschen besonders stark. Deshalb rüsten wir für die städtischen Gebäude nach. Für Neubauten legen wir höhere Standards fest, damit von Beginn an für ausreichend Kühlung gesorgt ist.“
Mehr Wohnqualität für ältere Menschen
Für Sozialstadträtin Andrea Brandner, in deren Ressort die städtischen Seniorenwohnhäuser fallen, steht das Wohlbefinden der Bewohner:innen im Mittelpunkt. „Ältere Menschen leiden besonders unter Hitze. Ein kühles, schattiges Zimmer ist ein wichtiger Beitrag zu Gesundheit und Lebensqualität. Mit den neuen Jalousien können die Bewohner:innen selbst bestimmen, wie hell oder schattig sie es haben möchten. Das bedeutet mehr Komfort, mehr Selbstbestimmung und eine spürbare Verbesserung der Wohnqualität“, betont Brandner.
Zusätzliches Grün im Herbst
Ergänzend zum baulichen Sonnenschutz werden noch zwei zusätzliche Bäume beim Haus Freisaal gepflanzt. „Neben schnellen Lösungen braucht es auch langfristige Verbesserungen. Die Jalousien wirken sofort, die Bäume spenden in einigen Jahren wertvollen Schatten“, sagt Dankl. „Bäume sind eine Investition in die Zukunft: Sie spenden Schatten, verbessern das Mikroklima und machen das Wohnumfeld lebenswerter. Auch wenn ihre volle Wirkung erst in einigen Jahren spürbar sein wird, ist es wichtig, heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen“, ergänzt Brandner, die auch für die Stadtgärten zuständig ist.
Die Pflanzung ist bei der Stadtgärtnerei bereits für den Herbst geplant.
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