Spielplätze auf dem Prüfstand: Große Umfrage 2026 nimmt Salzburgs Spielräume unter die Lupe

22.04.2026
Starteten die Spielplatzumfrage:
v.l.: Christian Siebenhofer (Leiter Grünflächenpflege), Karin Engleitner (MA7 Betriebe), Stadträtin Andrea Brandner, Stadtgärtner Josef Wanka und Christian Stadler (Amtsleiter Stadtgärten)

Nach den erfolgreichen Erhebungen in den Jahren 2010 und 2015 führt die Stadt Salzburg heuer erneut eine umfassende Spielplatzumfrage auf ausgewählten öffentlichen Spielplätzen durch. Ziel ist es, die Qualität der Spielangebote aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln. Die bisherigen Ergebnisse zeigen ein konstant hohes Niveau: Im Jahr 2010 wurden die Spielplätze im Schnitt mit der Gesamtnote 1,8 bewertet, 2015 lag die Bewertung bei 2,1 (Schulnotensystem). Besonders hervorzuheben ist der Spielplatz im Schlosspark Hellbrunn, der bei beiden Umfragen mit der Bestnote von 1,4 ausgezeichnet wurde.

Die Spielplatzumfrage 2026 findet auf folgenden zehn Standorten statt:

  • Umwelttunnel Liefering
  • Spielpark Süd Frohnburgweg (Morzg)
  • Hans-Donnerberg-Park (Leopoldskron)
  • Baron-Schwarz-Park (Schallmoos)
  • Spielpark Kleßheimer Allee (Taxham/Maxglan)
  • Gnigler Park (Gnigl)
  • Hellbrunn
  • Volksgarten (Parsch)
  • Lehener Park (Lehen)
  • Preuschenpark (Aigen)

Pro Spielplatz werden mindestens 30 Befragungen durchgeführt, um eine aussagekräftige und statistisch belastbare Auswertung zu gewährleisten.

Der Fragebogen umfasst insgesamt zwölf konkrete Fragen. Neben Themen wie Erreichbarkeit, Sicherheit und Sauberkeit werden auch Einschätzungen zu Spielgeräten, Spielmöglichkeiten, Bewegungsangeboten sowie Versteckmöglichkeiten eingeholt. Aspekte der Aufenthaltsqualität wie Sitzgelegenheiten und Rückzugsorte werden ebenso berücksichtigt. Vor dem Hintergrund des Klimawandels spielen zudem Fragen zu schattigen Bereichen und naturnahen Flächen eine wichtige Rolle. Den Abschluss bildet die zentrale Frage: „Fühlen Sie sich auf diesem Spielplatz wohl?“ – ergänzt durch die Möglichkeit, individuelle Wünsche und Anregungen zu äußern.

Die Durchführung der Umfrage erfolgt bis Ende Juni 2026 durch Mitarbeiter:innen der Abteilung 7 – Betriebe. Die zuständige Stadträtin Andrea Brandner betont die Bedeutung der Erhebung: „Unsere Spielplätze sind wichtige Orte für Bewegung, Begegnung und Entwicklung. Mit der Umfrage holen wir gezielt die Rückmeldungen der Kinder, Jugendlichen und Familien ein. Diese sind eine wertvolle Grundlage, um unsere Spielräume weiterhin attraktiv, sicher und zukunftsfit zu gestalten.“

Abteilungsvorständin der MA7 Betriebe, Stefanie Kritzer: „Wir möchten mit unseren Spielplätzen und den Betrieben der Stadt einen spürbaren Beitrag zur Lebensqualität und Freizeitgestaltung in unserer Stadt leisten. Deshalb freuen wir uns über jede Rückmeldung. Sie hilft uns, unsere Betriebe laufend weiterzuentwickeln und noch besser auf die Bedürfnisse der Menschen in Salzburg abzustimmen.“

Die Ergebnisse der Umfrage werden im Anschluss ausgewertet und fließen in die zukünftige Planung und Gestaltung der Salzburger Spielplätze ein.

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