„Magistratler“ spenden 570 Säcke Winterkleidung für Bedürftige
Wegen der Flüchtlingskrise ist in der Stadt Salzburg der Bedarf an warmer Winterkleidung stark gestiegen. Darauf machte die Caritas aufmerksam. Magistratsdirektor Martin Floss und Personalvertretungs-Vorsitzender Hans Auer reagierten prompt. Und riefen im Magistrat die Mitarbeiter-Aktion „Wir helfen helfen“ ins Leben. In zwei Wochen wurden rund 570 Säcke – im Gesamtgewicht von sechs Tonnen – mit warmer Kleidung für Bedürftige gespendet.
Direktor stolz auf große Hilfsbereitschaft
Magistratsdirektor Martin Floss: „Ich bin stolz, dass die Spendenaktion von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so gut angenommen wurde. Abgegeben wurde vor allem Kleidung für den Winter. Aber auch Schuhe, Isomatten, Wolldecken und Rucksäcke fanden sich in den 570 Sammelsäcken. All das kommt nun denjenigen zugute, die es dringend brauchen: Flüchtlinge, Obdachlose und andere Bedürftige. Ich bedanke mich bei allen ganz herzlich für ihr Engagement und ihre große Hilfsbereitschaft.“
Und Hans Auer ergänzt: „Wir ‚Magistratler‘ haben einmal mehr gezeigt, dass uns alle Menschen in der Stadt Salzburg am Herzen liegen. Und dass wir unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das Leben in der Stadt funktioniert, mehr als ernst nehmen. Danke dafür – auch an die KollegInnen, die die Transporte gemacht haben!“
Komplett durchorganisierte Aktion
Die Spendenaktion im Magistrat war komplett durchorganisiert. Ein hauseigener Lastwagen wartete an allen Dienststellen der Stadt auf die befüllten Säcke, die von den MitarbeiterInnen einfach an den Arbeitsplatz mitgebracht werden konnten. Anschließend fuhr der LKW die Spenden zum Caritas-Sammellager.
Caritas lobt „tollen Einsatz“
„Das gesamte Caritas Salzburg Team ist von dieser herausragenden Unterstützung überwältigt und bedankt sich besonders für den tollen Einsatz. Die perfekte logistische Abwicklung der Lieferung der Sachspenden an das Caritas Logistikzentrum hat unsere Arbeit immens erleichtert. Und sie ermöglicht uns eine rasche Zustellung an den Bahnhof und die alte Asfinag-Autobahnmeisterei, wo der Bedarf so akut ist“, sagt Caritas-Logistikchef Martin Huber. Er beschäftigt überwiegend Langzeitarbeitslose, die so eine Chance erhalten, sich wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren.

Eva Kraxberger