„Stadtsiegel in Silber“ für „Original Salzburger Advent“
Heute Freitag, 20. November 2015, ehrte Salzburgs Stadtoberhaupt Heinz Schaden Erich Holzmann, den Prinzipal des "Original Salzburger Advents" mit dem „Stadtsiegel in Silber“. „Ich wollte ein wichtiges Stück meiner Kindheit, die so besondere Erwartung des ,Großen´ Festes, für unsere Besucherinnen und Besucher, die Mitwirkenden, aber auch für mich und meine Familie wieder zurückholen“, umreißt Holzmann sein Motiv für die Gründung der Reihe. Es war ihm daher wichtig, dass ausdrücklich nicht er selbst sondern der „Original Salzburger Advent - das Adventsingen in der St. Andrä Kirche“ die Auszeichnung erhält.
Von 250 zu 16.000 Besucherinnen und Besuchern
Das dies gut gelungen ist, beweisen die Zahlen: Was 1991 in der kalten Kollegienkirche mit rund 250 zahlenden Besucherinnen und Besuchern begann, hat sich in den letzten 25 Jahren zu einem nicht mehr wegzudenkenden Kulturfaktor entwickelt. Nicht weniger als 16.000 Besucher werden 2015 den „Salzburger Advent“ in Salzburg und bei Gastspielen im Linzer Brucknerhaus und in der Münchner Philharmonie miterleben.
Neues Kulturgut in Wort und Musik
Der „Salzburger Advent“ schafft mit seinen unverwechselbaren Aufführungen, Texten und Kompositionen neues Kulturgut in Wort und Musik. Mehr als 150 Gesangs- und Musikstücke, zwölf Theaterstücke, sechs Bücher mit Geschichten, Prosa und Lyrik, dazu 16 CDs mit großteils eigenen Werken sind bisher entstanden. Seit 2004 ist die Veranstaltung in der Andräkirche am Mirabellplatz beheimatet. Das 120 Mitglieder zählende Ensemble ist noch immer – und manche von ihnen von Anbeginn – engagiert bei der Sache.
Vita Erich Holzmann
Erich Holzmann kam am 19. August 1947 in Zell am See zur Welt. Das Spektrum seiner beruflichen Tätigkeit ist breit: Er arbeitete als Verkaufs- und Managementtrainer, Musik- und Videoproduzent, dazu Eventmanager, Wirt und Ladenbesitzer. In Salzburg hat er sich vor allem auch als Schlagzeuger und Sänger der seit 1967 (!) existierenden Band „Les Marquis“ einen Namen gemacht – und als „Vater“ des legendären „Wüdara Gschnases“.
Für sein Engagement hat Holzmann 2011 bereits den „Bürgerbrief der Stadt Salzburg“ erhalten.

Johannes Greifeneder