Mini-Salzburg: Kinder übernehmen Verantwortung für ihre Stadt

Bgm.-Stv. Kreibich besuchte die Kinderstadt
14.07.2026
Besuch in Mini-Salzburg
Bgm.-Stv. Florian Kreibich mit den Politiker:innen von morgen

Einer seiner letzten offiziellen Termine führte den scheidenden Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich nach Mini-Salzburg in den Volksgarten. Dort kam er genau rechtzeitig zum Wahlkampf für die Stadtregierung der Kinderstadt.

„Mini-Salzburg zeigt eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Engagement in unseren Kindern steckt. Sie übernehmen mit großer Begeisterung Verantwortung, bringen ihre Ideen ein und erleben ganz praktisch, wie Demokratie und das Zusammenleben in einer Stadt funktionieren. Dieses Projekt ist eine wertvolle Erfahrung und stärkt wichtige Kompetenzen für die Zukunft“, so Kreibich.

Die jungen Bewerber:innen präsentierten ihre Ideen und warben um die Stimmen der Mini-Salzburger:innen. Dabei zeigte sich, mit wie viel Feuereifer, Verantwortung und Umsicht die Kinder und Jugendlichen ihre Stadt am Laufen halten. In Mini-Salzburg können Acht- bis 14-Jährige spielerisch erleben, wie eine Stadt funktioniert. Sie arbeiten, studieren, gründen Betriebe, gestalten Medien und übernehmen Aufgaben in Politik und Verwaltung. Mini-Salzburg ist noch bis 24. Juli in der Eisarena und im Volksgarten geöffnet.

Die Stadt Salzburg unterstützt das vom Verein Spektrum organisierte Projekt finanziell und organisatorisch. Dazu gehören unter anderem die Bereitstellung von Flächen, Unterstützungen bei Transporten und Abfallentsorgung, etc.

Welche Themen bewegen Kinder und Jugendliche, wenn sie ihre eigene Stadt gestalten dürfen? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Mittwoch, 15. Juli, auch der Gemeinderat. Auf Initiative der ÖVP steht das aktuelle Thema „Kinderstadt Mini-Salzburg – was nehmen wir für die Zukunft mit?“ auf der Tagesordnung. Vertreter:innen der Kinderstadt bringen ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche ein und zeigen auf, welche Erwartungen junge Menschen an eine moderne, lebenswerte und zukunftsorientierte Stadt haben – und was die Stadtpolitik daraus für die Zukunft Salzburgs mitnehmen kann.

Eva Kuchner-Philipp