Stadt Salzburg stärkt Projekt „Stadtteile ohne Partnergewalt“ (StoP) im Jahr 2026

17.04.2026
„StoP“-Aufkleber an einer Telefonzelle
„StoP“-Aufkleber an einer Telefonzelle
v.l.: Maria Rösslhumer, Verein StoP; Doris Wlczek Spanring, StoP Stadt Salzburg; Sylvia Neureiter, StoP Aigen& Parsch; Elif Ceviz, Leiterin Internationales Jugendzentrum Get2gether; Antje Kindler-Koch, Diakoniewerk Bewohnerservice Leitung -Stadtteil- und Quartierarbeit Diakoniewerk

Die Stadt Salzburg setzt ihr klares Zeichen gegen Gewalt in Partnerschaften fort und unterstützt auch im Jahr 2026 das erfolgreiche Präventionsprojekt „Stadtteile ohne Partnergewalt“ (StoP). Für die Umsetzung durch das Evangelische Diakoniewerk Gallneukirchen als Träger des Diakoniewerk Salzburg wird eine Förderung in Höhe von 236.218 Euro bereitgestellt.

Das Projekt StoP wurde seit seinem Start im Jahr 2022 kontinuierlich ausgebaut und ist mittlerweile in allen Bewohnerservicestellen der Stadt Salzburg verankert. Ziel ist es, Gewalt im häuslichen Umfeld sichtbar zu machen, Betroffene zu unterstützen und Zivilcourage im direkten Lebensumfeld zu stärken.

StoP setzt gezielt im Sozialraum an und verbindet Prävention, Aufklärung und konkrete Hilfe. Durch Informationsveranstaltungen, Netzwerkarbeit und die Aktivierung von Nachbarschaften wird ein wichtiger Beitrag zur Enttabuisierung von Partnergewalt geleistet.

Ein zentraler Schritt für das Jahr 2026 ist zudem die Umstellung der Förderabwicklung: Statt einzelner Förderungen pro Standort erfolgt künftig eine Gesamtförderung des Projekts. Diese Maßnahme ermöglicht eine effizientere Mittelverwendung und eine flexiblere Steuerung entsprechend den tatsächlichen Bedarfen vor Ort.

Stadträtin Andrea Brandner betont: „Gewalt in Partnerschaften darf nicht unsichtbar bleiben. Mit StoP bringen wir das Thema bewusst in die Nachbarschaften und stärken das gemeinsame Hinsehen und Handeln. Jede und jeder kann einen Beitrag leisten, um Betroffene zu unterstützen und Gewalt vorzubeugen. Die flächendeckende Umsetzung in ganz Salzburg ist ein wichtiger Schritt hin zu einer solidarischen und gewaltfreien Stadtgesellschaft.“

StoP-Koordinatorin Doris Wlczek-Spanring: „Gewalt geschieht oft hinter verschlossenen Türen, deshalb sind präventive Angebote direkt in der Nachbarschaft so wichtig. Mit StoP schaffen wir Strukturen, die Menschen ermutigen, hinzusehen und Zivilcourage zu zeigen. Die Förderung der Stadt Salzburg ermöglicht, diese Arbeit fortzusetzen und noch mehr Menschen zu erreichen.“

Die Stadt Salzburg bekennt sich damit weiterhin klar zur Prävention von Gewalt und zur Unterstützung von Betroffenen – und stärkt zugleich das gesellschaftliche Miteinander in den Stadtteilen.

InfoZ