Wappenmedaille in Silber für Rockhouse-Urgestein Wolfgang Descho

08.09.2026
Ausgezeichnet:
Langjähriger Rockhouse-Geschäftsführer Wolfgang Descho mit Bgm. Bernhard Auinger.

„Wolfgang Descho hat nicht nur ein Haus geschaffen. Er hat eine Szene aufgebaut. Er hat Generationen von Musikerinnen und Musikern geprägt. Und Salzburg kulturell reicher gemacht. Mit einer Haltung, die immer offen, neugierig und am Puls der Zeit geblieben ist.“ Mit diesen Worten überreichte Bürgermeister Bernhard Auinger am Dienstag, 8. September 2026, dem Rockhouse-Mitgründer und ehemaligen Geschäftsführer Wolfgang Descho die Wappenmedaille in Silber der Landeshauptstadt Salzburg.

Descho sei eine der prägendsten Persönlichkeiten der Salzburger Musikszene seit den 1980-er Jahren. Er habe das Rockhouse zu dem gemacht, was es heute ist: „Nicht mehr wegzudenken!“, so der Stadtchef.

Der Geehrte war maßgeblich an der Entstehung des Rockhouse beteiligt und seit dessen Eröffnung im Jahr 1993 als Geschäftsführer tätig. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Haus zu einer wichtigen Plattform für lokale, nationale und internationale Künstler:innen.

Rund 300 Veranstaltungen jährlich sowie zahlreiche Angebote für Nachwuchsmusiker:innen prägen das Programm. Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren auf deren Förderung. Formate wie „Local Heroes“ sowie vielfältige Auftritts- und Entwicklungsmöglichkeiten haben zahlreichen Salzburger Acts erste Bühnenerfahrungen und weitere Karriereschritte ermöglicht.

Descho in seiner Replik: „Ich sehe die Auszeichnung als Dank und Respekt für die Musikszene. Sie ist keine Randerscheinung mehr, sondern wird voll ernst genommen.“ Er habe Familie, hervorragendes Team und unterstützenden Vorstand immer zusammengehalten. Und am meisten von denen profitiert, die nicht seiner Meinung gewesen seien. Denn: „Ich habe schon im Werkschulheim gelernt, zuzuhören.“

Bei der feierlichen Übergabe der Wappenmedaille im Büro des Bürgermeisters waren deshalb auch Frau Gerlinde, Tochter Lilli sowie Rockhouse-Vorstand, Team und Weggefährt:innen dabei

Karl Schupfer